MODELL FÜR DIE VERGABE VON STIPENDIEN
AN QUEREINSTEIGER AB KLASSE 5

Hintergrund: Die DBSAA möchte Kindern mit überdurchschnittlichen schulischen Leistungen sowie nachgewiesenen Deutschkenntnissen aus einkommensschwachen Familien den Schulbesuch an der DBSAA ermöglichen.


1. Zielgruppe
Kinder mit überdurchschnittlichen schulischen Leistungen sowie nachgewiesenen Deutschkenntnissen aus einkommensschwachen Familien, die sich neu an der DBSAA anmelden möchten und mindestens die fünfte Klasse besuchen werden.

 

2. Voraussetzungen
2.1 Akademisches Leistungsvermögen und Notendurchschnitt
Ein überdurchschnittliches Zeugnis in den versetzungsrelevanten Fächern ist Voraussetzung (Notendurchschnitt von umgerechnet besser als 1,5).

2.2 Deutschkenntnisse
Sprachliche Voraussetzung ist ein Deutschniveau von mindestens A2 in den Klassen 5-7 und B1 in den Klassen 8-10. Liegt kein Sprachnachweis vor, wird vor der Aufnahme ein Test an der Schule durchgeführt.

2.3 Bedürftigkeit
Als Nachweis für die Bedürftigkeit müssen folgende Bedingungen erfüllt sein:
a) Einkommensnachweis mit einem Nettogehalt von maximal 10.000 ETB/Monat; diese Summe erhöht sich für jedes im Haushalt der Familie lebende Kind um 2.500 ETB
b) Kein Immobilienbesitz
c) Kein Besitz eines eigenen Autos
d) Eidesstaatliche Erklärung über a) bis c)

 

3. Bewerbungsfrist
Ein Antrag auf ein Stipendium kann im Laufe des zweiten Halbjahres für das Folgejahr eingereicht werden. Das genaue Datum wird jeweils im Schulterminkalender, auf der Website und an anderen Stellen bekanntgegeben. In Ausnahmefällen ist ein Antrag auch zu einem anderen Zeitpunkt möglich.

 

4. Bewerbungsverfahren

  • Bewerbungen sind durch die Erziehungsberechtigten des/der Schüler/in fristgerecht schriftlich bei der DBSAA einzureichen.
  • Zu den Bewerbungsunterlagen gehören ein vom Schüler/von der Schülerin verfasstes Motivationsschreiben sowie Nachweise zu den Punkten 2.1 – 2.3.
  • Nominierung: Der/die Schulleiter/in schlägt die Stipendiaten vor.
  • Entscheidung durch den Genehmigungsausschuss. Dieser besteht aus vier Vorstandsmitgliedern und dem Schulleiter. Klassenlehrer/innen der jeweiligen Klassenstufen und Verwaltungsleiter übernehmen eine beratende Funktion. Die Mitglieder des Genehmigungsausschusses entscheiden durch einfache Mehrheit.

 

5. Höhe des Stipendiums und Eigenbeitrag der Erziehungsberechtigten
Das Stipendium deckt die Schulgebühren und Einschreibegebühren in vollem Umfang.
Von den Eltern zu tragen sind alle Kosten für Lehrmaterialien, Verpflegung und sonstige entstehende Kosten wie zum Beispiel für Klassenfahrten, Sprachprüfungen usw.

 

6. Stipendienlaufzeit und weitere Bedingungen

  • Das Stipendium wird jeweils für ein Schuljahr vergeben.  
  • Der/die Schüler/in kann sich für jedes darauffolgende Schuljahr wieder bewerben.
  • Für eine Verlängerung des Stipendiums wird erwartet, dass die Stipendiaten in besonderer Weise vorbildlich in der Klassen- und Schulgemeinschaft auffallen sowie weiterhin überdurchschnittliche schulische Leistungen erbringt.
  • Es besteht keine Einspruchsmöglichkeit des Antragstellers. Die Entscheidung des Genehmigungsausschusses ist endgültig. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.
  • Bei grobem Fehlverhalten wird dem/der Stipendiaten/Stipendiatin das Stipendium mit sofortiger Wirkung entzogen. Die Entscheidungskompetenz liegt bei dem/der Schulleiter/in. Ab dem Tag der Stornierung des Stipendiums sind alle Gebühren zu entrichten.
  • Es gilt der Haushaltsvorbehalt.





News

Mobbing
Liebe Eltern, liebe Erziehungsberechtigte, Mobbing ist ein Begriff, der in aller Munde ist. Er wird gern und häufig für alle möglichen Verhaltensweisen gebraucht, die uns nicht gefallen; für Streitigkeiten unter Kindern, Provokationen, Necken, aber auch für Schikanen, Übergriffe, Erpressung. Mobbing ist ein ernst zu nehmendes Thema. Nur mit der Unterstützung möglichst vieler Helfer kann diese Form von Gewalt bekämpft und das Opfer wirksam unterstützt werden.
Ab sofort ist
Frau Doris Johnson sozialpaedagogin(at)dbsaa.de ihre Ansprechparterin zu diesem Thema.


Mobbing
Dear parents, dear legal guardians, mobbing is a term that is on everyone's minds. It is used frequently for all kinds of behaviour which we do not like; for disputes among children, provocations, teasing, but also for harassment, assaults, blackmail. Bullying is a serious matter. Only with the support of as many helpers as possible can this form of violence be combated and the victim effectively supported.
As of now
Mrs. Doris Johnson
sozialpaedagogin(at)dbsaa.de is your contact person regarding this topic.

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